Hochzeitsfotografie – Der Profi-Guide für Paare UND Fotografen

Von Yella Roth - Do, 05.09.2019 - 10:16
Im Guide erfahren Sie alles zur Hochzeitsfotografie. Für Hochzeitspaare, Fotografen und Gäste.

Eine Hochzeit ist einer der schönsten Anlässe, um zu fotografieren. In Deutschland geben sich jedes Jahr mehr als 400 000 Paare das Ja-Wort - und Millionen von Hochzeitsfotos entstehen. Dabei ist der Weg zu gelungenen Hochzeitsfotos herausfordernd - für Brautpaare und Fotografen gleichermaßen. Doch mit dem richtigen Wissen und der optimalen Vorbereitung kann jede Hochzeit zu einem Fest der Fotografie werden. Wie auch Sie diese Königsdisziplin der Fotografie meistern - egal ob Brautpaar oder Hochzeitfotograf - erfahren Sie hier.

 

Nach oben

1. Hochzeitsfotografie, alles Wissenswerte für Paare

Ein schönes Motiv für Hochzeitsfotos: eine festlich gedeckte Hochzeitstafel.©Unsplash

Nach oben

1.1 Checkliste vor der Hochzeit

Termine mit dem Hochzeitsfotografen oder der Hochzeitsfotografin vereinbaren

Wenn Sie einen professionellen Fotografen oder eine Hochzeitsfotografin buchen wollen, fangen Sie nicht zu spät mit der Suche an. Diesen sollten Sie etwa ein Jahr im Voraus buchen. Die Hochzeitssaison für Fotografen und Fotografinnen ist oft im Herbst des Vorjahres bereits ausgebucht. Treffen Sie sich sechs bis zwölf Monate vor der Trauung persönlich mit dem Fotografen, empfiehlt der erfahrene Hochzeitsfotograf Alexander Schönberg. Nur dann bleibt genügend Zeit, um zum Beispiel mehrere Locations zu besichtigen oder Besonderheiten der Trauung abzuklären. Geben Sie Ihrem Fotografen oder Ihrer Fotografin einen Ablaufplan der Hochzeit, um Fotomomente zu bestimmen. 

Die richtige Hochzeitsfotografin finden 

Bevor Sie sich festlegen, schauen Sie sich die Portfolios der in Frage kommenden Fotografen ganz genau an, um abschätzen zu können, welcher Stil und welcher Fotograf Ihnen zusagen.

Die Trauringen dürfen als Motiv für Hochzeitsfotografie nicht fehlen.©Unsplash

Inspirations-Tipp: Wunderschöne Anregungen finden Sie bei den Awards für Internationale Hochzeitsfotografen. Jedes Jahr krönt die Organisation International Wedding Photographer of the Year die beeindruckendsten Fotos in Kategorien wie Paarshooting, Album oder analoge Fotografie. 

Je wohler Sie sich mit Ihrem Fotografen fühlen, desto entspannter werden die Fotos. Legen Sie genau fest, was Sie fotografieren möchten. Geht es nur um ein Brautpaarshooting, das etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt, oder soll die gesamte Hochzeitsfeier und -gesellschaft abgelichtet werden? Möchten Sie die kirchliche Trauung oder den Termin auf dem Standesamt festhalten? Fotografen und Fotografinnen arbeiten in der Regel bis maximal neun Stunden, wenn es um den ganzen Tag geht. Sollte es länger dauern, buchen Sie einen zweiten Fotografen hinzu. 

Jede Stunde, die der Fotograf anwesend ist, stellt er Ihnen in Rechnung. Denken Sie auch an Fahrtkosten oder Reisekosten für Hochzeiten im Ausland. Vergessen Sie nicht, Ihrer Fotografin alle wichtigen Eckdaten mitzuteilen: Location, Uhrzeit und Telefonnummern von Paar und Trauzeugen. Wenn Sie einen Hochzeitsfilm erstellen lassen wollen, dann buchen Sie zusätzlich einen Videografen. Mit ca.500 € aufwärts müssen Sie preislich rechnen.

Spartipp: Sie wollen für ein knappes Budget das Maximum herausholen? Überlegen Sie sich, nur das Paarshooting professionell zu fotografieren. Den Rest der Feier können Sie Fotobeauftragte ernennen, denen Sie unsere Tipps für Einsteiger ans Herz legen! 

Nach oben

1.2 Checkliste während der Hochzeit

Das Brautpaar im Mittelpunkt

Am Hochzeitstag selbst gibt es jede Menge zu beachten und viele einzigartige Augenblicke einzufangen. Die Hochzeitsfotografie will das Brautpaar und seine Beziehung in schönstem Licht zeigen.

Achten Sie auf Traditionen bei der Trauung, wenn Sie Hochzeiten fotografien.
©Alexander Schönberg

Die klassischen Momente bei einer kirchlichen Trauung sind zum Beispiel: 

  • die Braut betritt die Kirche
  • die Ringübergabe
  • der erste Kuss (z.B. am Altar)
  • das Brautpaar verlässt die Kirche

 

Achten Sie auf Traditionen bei der Trauung, wenn Sie Hochzeiten fotografien.
©Alexander Schönberg

Auch bei standesamtlichen Trauungen oder anderen Zeremonien gibt es genügend Spielraum für besondere, fotogene Momente. Denken Sie an:

  • Das Ankleiden und Schminken am Morgen, das sogenannte „Getting Ready“ 
  • Das Unterzeichnen der Eheurkunde auf dem Standesamt
  • Spalier stehen der Hochzeitsgesellschaft 
  • Blumenkinder
  • Fotos von Details der Location oder des Essens
  • das Anschneiden der Torte 
  • der erste Tanz als Eheleute
  • Wurf des Brautstraußes
  • Und jede Menge Küsse!

Auch wenn Sie als Brautpaar keine Profimodels sind, mit Einfühlungsvermögen und dem nötigen Fachwissen Ihres Fotografen oder Fotografin können Sie darauf vertrauen, vorteilhaft auszusehen. Mit kleinen Tricks wie der richtigen Beleuchtung und dem richtigen Winkel, werden Sie garantiert eine gute Figur machen! Alexander Schönberg setzt auf leichte Überbelichtung, die kleine Unregelmäßigkeiten einfach ausblendet. Umso besser, wenn Ihr Hochzeitsfotograf auch ein guter Porträtfotograf ist.

Paarshootings sind wichtig in der Hochzeitsfotografie.
©Pexels

Gängige Posen für ein Paarshooting sind:

  • Die Totale - das Brautpaar in Ganzkörperaufnahme, so ist das ganze Hochzeitskleid im Bild
  • Die Begegnung – wie die erste Begegnung am Altar, der Bräutigam mit dem Rücken zur Braut
  • In inniger Umarmung 
  • Kussmomente, auch Handkuss oder Stirnkuss
  • Rückenansichten oder über die Schulter blickend
  • Mit zugehaltenen Augen
  • Braut und Bräutigam im Gras liegend
  • Im Laufen, natürlich und ungezwungen eingefangen
  • Mit dem verzierten Auto

Am Ende ist es Ihr großer Tag! Überlegen Sie sich, was Sie festhalten möchten. Es müssen nicht immer die Standard-Fotomomente sein! Eine guter Hochzeitsfotograf wird zwar Bildregie führen, nicht aber Ihre Augenblicke für Sie bestimmen wollen. 

Unser Stimmungs-Tipp: Bitten Sie Ihre Gäste, ihre Smartphones wegzupacken, während ein professioneller Fotograf oder eine Fotografin anwesend ist. So können alle die schönsten Momente hautnah erleben, ohne stets auf einen Bildschirm zu schauen.

Überlegen Sie sich etwas besonderes für Ihre Hochezotsfotos.©Alexander Schönberg

Extra-Tipp für noch mehr Fotomomente: Geben Sie Ihren Gästen Einwegkameras und lassen Sie sie den Tag aus ihrer Perspektive dokumentieren. Sammeln Sie die Kameras danach ein und gestalten Sie ein Fotobuch und schauen Sie so auf Ihren großen Tag mit anderen Augen zurück. Legen Sie auch ein Gästebuch an, das Sie mit den Fotos Ihrer Gäste personalisieren. Planen Sie für die Anfertigung von Fotobüchern gut zwei Wochen ein.

Alle im Bild? Tipps für  Gruppenfotos und Fotos von Ihren Gästen

Eine Hochzeit feiert man nicht nur zu zweit. Ihre Ehrengäste möchten Sie auch gebührend porträtieren. Damit dies gelingt, geben Sie Ihrem Fotografen deutliche Anweisungen wie: Ich möchte den Blick meiner Großmutter festhalten, wenn wir an der Kirche ankommen. 

Geben SIe Ihrer Hochzeitsfotografin klare Anweisungen für Posen mit Ihren Gästen.©Alexander Schönberg

Kinder sind von Natur aus dankbare Motive. Sie sind energiegeladen und haben viel Spaß bei so einer Feier. Würdigen Sie auch Ihre kleinen Gäste fotografisch.

Vergessen Sie Ihre kleinen Gäste nicht auf den Hochzeitsfotos.©Alexander Schönberg

Sehr populär sind witzig oder kunstvoll inszenierte Aufnahmen der Brautjungfern oder Trauzeugen. Wenn alle Outfits farblich koordiniert sind, ergeben sich spannungsvolle Motive. Sie kennen Ihre Freunde und Familie am besten, lassen Sie sich einen kreativen Moment einfallen, der Ihre Beziehungen herausstellt!

Brautjungern, farblich abgestimmt machen sich gut auf Gruppenfotos Ihrer Hochzeit.
©Unsplash

Alexander Schönbergs Profi-Tipp: Ein besonderer Moment, der sich ergibt, um viele Gäste aufs Bild zu bekommen, ist, wenn alle dem Brautpaar gratulieren. Am schönsten sieht das aus, wenn der Fotograf oder die Hochzeitsfotografin über die Schulter des Paares fotografiert und dabei die Gesichter der Gäste einfangen kann. 

Hochzeitsgäste beim Gratulieren immer über die Schulter des Brautpaares fotografieren!©Unsplash

Nach oben

1.3 Checkliste nach der Hochzeit

Ihre Hochzeitsfotos erhalten Sie nach wenigen Wochen aufbereitet und nachbearbeitet in digitaler Form auf CD oder auf einem USB-Stick. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, wie viel Zeit Ihr Fotograf dafür benötigt. Sie können Ihre Fotos zusätzlich zu den digitalen Bildern im Rahmen oder im Fotobuch veredeln. Fragen Sie nach WhiteWall-Produkten für brillante Abzüge und Fotoprodukte der Spitzenklasse. 

Mit den richtigen Fotoprodukten bewahren Sie Ihre Hochzeitsfotos für die Ewigkeit.©WhiteWall

Nach oben

2. Für Fotografen und Fotografinnen- wie man eine Hochzeit richtig fotografiert

Sie werden gar nicht selbst heiraten, sondern sind Fotograf/in und überlegen, professionell Hochzeiten zu fotografieren? Lesen Sie unsere Ratschläge für Einsteiger, um mit den Grundlagen anzufangen und sich über Fotoausrüstung zu informieren. Im zweiten Abschnitt erhalten Sie handfeste Profi-Tipps für gelungene Hochzeitsfotos.

So sieht ein Hochzeitsfotograf bei der Arbeit aus.
©Unsplash

Nach oben

2.1 Das richtige Equipment für den großen Tag

Als Einsteiger wie als Profi sind Sie auf die richtige Ausstattung angewiesen. Bringen Sie Ihr Equipment in doppelter Ausführung mit - auch die Kamera. Die Apparatur kann Sie im Stich lassen, Speicherkarten vollgeschrieben sein oder unlesbar werden, Akkus schneller leer sein als gedacht. Mit genügend Ersatz verpassen Sie keinen der unwiederbringlichen Momente der Hochzeitsfeier. Mit welcher Marke Sie am liebsten arbeiten, ist Ihnen überlassen. Für überzeugende und professionelle  Bilder empfiehlt sich aber mindestens eine Systemkamera.

Alexander Schönbergs Packliste: 

  • Mindestens 2 Kameras und 3 Objektive
  • Festbrennweiten mit 24mm, 35mm, 50mm und 85mm,  alle mit einer Blendenöffnung f/1.4
  • Zoomobjektive mit  24:70 und 70:200, beide mit f/2,8
  • 2 Blitzgeräte
  • so viele Akkus wie möglich
  • Kameras, die auf 2 Speicherkarten gleichzeitig schreiben
  • Mehrere 32 GB Speicherkarten statt größerer, um immer etwas als Backup zu haben

Alexander Schönberg empfiehlt zudem: „Festbrennweiten machen einen professionellen Look. Wenn die Tiefenunschärfe gegeben ist, lässt dies das Bild professioneller wirken. Blitze sind absolut notwendig. Trotz lichtstarker Objektive und Kamera gibt es immer Situationen, in denen man besser einen Blitz einsetzt. Eine Wetterfront macht den Tag düster, ein Raum mit 120 Leuten in dunkelblauen Anzügen raubt auch Licht – da ist jede Kamera schnell an der Grenze. Bevor es so stark rauscht, lieber mit Blitz fotografieren!“ Nutzen Sie qualitativ hochwertige Produkte! Der Autofokus der Objektive muss schnell sein, die Kamera darf nicht rauschen. 

Nach oben

2.2 Tipps für beginnende Hochzeitsfotografen

Als Einsteiger müssen Sie nicht direkt mit  einer teuren und schweren Spiegelreflexkamera fotografieren. Moderne Systemkameras ohne die schwere Spiegelmechanik haben einen großen Sensor, sorgen also für gute Bilder auch bei schlechtem Licht. Selbst professionelle Hochzeitsfotografen nutzen Systemkameras mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Objektiven für Festbrennweiten oder Zoom. Systemkameras beginnen bei etwa unter 400 €.
Sie suchen nach einer noch preisgünstigeren Alternative? Mieten Sie Equipment! Zum Beispiel bei gearo.

Schritt für Schritt anfangen mit Hochzeitsfotografie

Sie haben bereits fotografische Arbeiten? Präsentieren Sie Ihr Portfolio auf Ihrer eigenen Webseite, bei Instagram oder Flickr. “Füttern“ Sie diese Onlinepräsenz regelmäßig mit neuen Arbeiten und zeigen Sie Ihr Können! 
Fotografieren Sie auf jeder Hochzeit, auf der Sie eingeladen sind. Melden Sie sich für einen Workshop zum Thema an, lesen Sie Fotozeitschriften und Hochzeitsmagazine. Bleiben Sie auf dem Laufenden, was Trends im Bereich Hochzeitsfotografie betrifft. Achten Sie am Tag der Hochzeit auf das Wetter, um nicht von strömendem Regen überrascht zu werden. Lassen Sie sich einen Zeitplan geben- so verpassen Sie keine wichtigen Momente.
Haben Sie Spaß! Das wird man Ihnen anmerken und entspannt auch alle anderen Gäste.

Auch in Paris entstehen schöne Hochzeitsfotos.©Unsplash

Nach oben

2.3 Tipps für Profi-Fotografen, die Hochzeiten fotografieren möchten

Ein guter Startpunkt ist, einem anderen Hochzeitsfotografen zu assistieren. Mit dieser Praxiserfahrung erarbeiten Sie sich eine Position als zweiter Fotograf oder Fotografin. Sie brauchen etwa ein halbes bis ganzes Jahr, bis Sie qualitative Hochzeitsfotografie erstellen. Fangen Sie deshalb Schritt für Schritt an. Nehmen Sie aber auch am Anfang nur bezahlte Aufträge an, das etabliert Professionalität.

Kleiner Exkurs: Psychologie in der Hochzeitsfotografie:

  • Hochzeitstage sind lang und Sie müssen mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten und großen Emotionen rechnen.
  • Oft vereinen Sie mehrere Rollen in einer Person: Psychologe, Fotograf und Partyplaner.
  • Bei Gruppenfotos müssen Sie beherzt auftreten und alle delegieren. 
  • Alexander Schönberg rät: Keinen Alkohol trinken. Auch nichts, was nach Alkohol aussieht. Das könnte man Ihnen negativ anrechnen.
  • Halten Sie eine Flasche Wasser für die Braut bereit und überprüfen  Sie, ob an diesem hektischen, stressigen Tag eine kurze Verschnaufpause benötigt wird.
  • Seien Sie einfühlsam und aufmerksam, das entspannt auch das Brautpaar.
  • Wenn Sie Kinder fotografieren, lenken Sie sie ein wenig ab. Spielen Sie mit ihnen und verstecken die Kamera hinter dem Rücken und schießen dann blitzschnell ein paar spontane Fotos. 
Nach oben

2.4 Ihr Spezialgebiet in der Hochzeitsfotografie finden

Hochzeitsreportagen

Sind Sie gut darin, stiller Beobachter zu sein und das Geschehen so natürlich wie möglich und dokumentarisch festzuhalten? Haben Sie ein Auge für Kleidung und Accessoires, lieben Sie die  Dekorationen oder das Essen? Sind Sie bereit, das Paar zwölf Stunden am Stück zu begleiten? Probieren Sie dann, sich auf Hochzeitsreportagen zu spezialisieren.

Fotografieren Sie während der Hochzeit auch die kleinen Details.
©Alexander Schönberg

Paarshootings und Porträts

Können Sie Menschen und vor allem das Brautpaar von seiner attraktivsten Seite zeigen? Haben Sie ein Auge für besondere Locations für das Paarshooting und können schnell auf die Situation der Trau-Location antizipieren? Haben Sie ein Gespür für die emotionalen Momente und wissen diese einzufangen? Dann ist Ihre Spezialität das Paarshooting und Porträts!

Das Paarshooting ist die Paradedisziplin der Hochzeitsfotografie.
©Alexander Schönberg

Reisender Hochzeitsfotograf

Sie planen gerne, lieben Reisen und sind gut organisiert? Dann fotografieren Sie eine Hochzeit im Ausland! In traumhafter Umgebung begleiten Sie das Hochzeitspaar an seine Location. Dass eine sogenannte Destination Wedding aber kein Urlaub ist, wird schnell klar. 

Als reisender Hochzeitsfotograf: immer dabei an den schönsten Locations.©Unsplash

Aspekte, die Sie bei Hochzeitsfotorgafie auf Reisen beachten müssen, sind unter anderem:

  • Mitnahme des Equipments über Landesgrenzen hinweg
  • Reise buchen und dem Brautpaar in Rechnung stellen
  • Balance Privatleben und Arbeit abschätzen (immer unterwegs)
  • möglicherweise Umzug zu einer beliebten Hochzeitslocation
  • Visa, Arbeitserlaubnisse, Steuern im Ausland
  • Postproduktion (vor Ort, während der Reise? Outsourcen?) 

Das schreckt Sie nicht ab, sondern klingt aufregend? Dann legen Sie los als reisender Hochzeitsfotograf!

Videograf für Hochzeiten werden

Immer mehr Paare wünschen sich ein professionelles Hochzeitsvideo oder einen Hochzeitsfilm. Wenn Ihnen das Bewegtbild liegt, dann können Sie Hochzeiten filmen. Dabei gibt es im Prinzip dieselben Punkte im Vorfeld zu klären wie bei der Fotografie. Also Location, Zeitplan, Gästeliste, Stil, geplanter Arbeitsaufwand in Stunden und das Format des Endprodukts.  Auch als Videograf können Sie im Reportagestil arbeiten, Storytelling einarbeiten oder verschiedene Mottos wie Retro oder Hollywood-Glamour verarbeiten. Der Mehraufwand mit Ton, Filmkameras und eventuell Assistenz kann sich finanziell lohnen. Wenn Sie schon vertraut mit dem Medium sind, dann Film ab!

Nach oben

2.5 Hochzeitsfotos gewinnbringend verkaufen

Wenn die Hochzeit fotografiert ist, die Bilder sortiert, bearbeitet und digital aufbereitet sind, ist es Zeit, diese dem Brautpaar zu präsentieren. Je nach Umfang des Jobs können 200-700 qualitativ gute Fotos zusammenkommen.  Oft werden diese Bilder dann nur digital übergeben. Es lohnt sich aber, Fotos hochwertig zu drucken und zu veredeln! Gerade Hochzeitsfotos verdienen ein hochwertig gestaltetes Fotoalbum, eine würdige Präsentation im Rahmen oder als Fotos hinter Acrylglas als liebevolle Fotoandenken für alle Gäste. 

Umso schöner, wenn Sie Ihre Brautpaare noch einmal hinterher persönlich zum In-Person-Sale treffen. So  können Sie Feedback über Ihre Arbeiten bekommen und von Mensch zu Mensch Ihre Fotos verkaufen. Damit bleiben Sie den Paaren in guter Erinnerung und können selbst höhere Preise für einen sehr kompletten Service verlangen!

Mit unserem WhiteLabel-Versand bestellen Sie Ihre Produkte in neutraler Verpackung ohne störende Etiketten und geben Ihre Adresse als Absender an. Für Ihre Kunden wirkt dann alles wie aus einer Hand. Kennen Sie außerdem den Treuerabatt schon? Als Geschäftskunde gibt es immer attraktive Angebote für Sie, die sich auch noch staffeln! Entdecken Sie noch mehr wertvolle Tipps, wenn Sie Ihre Bilder verkaufen möchten, hier bei uns im Magazin.

Nach oben

3. Tipps für Hochzeitsgäste und Teilzeitfotografen

Für Gäste, die fotografieren möchten, gelten dieselben Regeln wie für Fotografie-Einsteiger:

  • Eine qualitativ hochwertige Kamera macht bessere Bilder als eine Kompaktkamera oder ein Handy. Bokeh-Effekte wirken professionell!
  • Informieren Sie sich über gängige Konventionen und Trends der Hochzeitsfotografie. Aber auch:  Können Sie bestimmte Fotos nicht machen, z.B. in der Kirche?
  • Welche Momente des Paares müssen Sie auf jeden Fall ablichten? Wer sind die Ehrengäste? Der Zeitplan des Hochzeitstages ist wichtig, um hier den Überblick zu bekommen. Genau wie bei unseren Tipps für das Brautpaar können Sie sich ein paar Momente und Posen abschauen.
  • Im Zweifelsfall: Bei vielen Hochzeiten steht die Braut im Vordergrund an ihrem Hochzeitstag. Konzentrieren Sie sich auf sie.
  • Beachten Sie das Wetter, damit es keine Überraschungen gibt. 
  • Drängen Sie sich nicht auf und verhalten Sie sich möglichst dezent, wenn Sie fotografieren.
  • Schauen Sie sich unsere Tipps zur Bildkomposition für gelungene und spannungsvolle Aufnahmen an.

 

Die Braut sollte im Mittelpunkt stehen auf den meisten Hochzeitsfotos.
©Alexander Schönberg

Nach oben

3.1 Geschenkideen für Gäste

Mal abgesehen von den Klassikern wie Geld oder Beteiligung an der Wunschliste des Paares, gibt es andere originelle Geschenke. Seien Sie kreativ und persönlich - gerade bei guten Freunden. Schenken Sie ein Fotobuch mit Ihren schönsten und lustigsten Momenten mit dem Brautpaar und überreichen es am Tag der Hochzeit. 
Wenn sich das Brautpaar einen Videografen wünscht, der die schönsten Momente filmisch festlegt, können Sie und andere Gäste beitragen! Sammeln Sie im Vorfeld Geld von den Hochzeitsgästen ein und überreichen Sie einen Gutschein oder übernehmen Sie die Rechnung hinterher. 

Erinnerungen stilvoll bewahren

Ein Fotobuch ist wie gemacht für Hochzeitsfotos.

Ob als Gast, Brautpaar oder Fotograf, die Fotos sind die wichtigste Erinnerung an die Hochzeit! Damit diese gelingen, greifen Sie auf unsere Tipps und Ratschläge zurück. Mit hochwertigen Foto-Produkten können Sie sicher gehen, dass diese Erinnerungen nicht verblassen!

Jetzt Fotobuch gestalten

Nach oben