Astrofotografie
Von WhiteWall-Experte Jan-Ole Schmidt
Astrofotografie begeistert nicht nur mit der Schönheit des nächtlichen Himmels, sondern auch mit technischen Herausforderungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Ausrüstung und Technik atemberaubende Bilder von Sternen, dem Mond und weit entfernten Galaxien aufnehmen können.
Die unendliche Schönheit des Nachthimmels einfangen – mit der richtigen Ausrüstung und Technik
Die Astrofotografie ist eine der faszinierendsten und anspruchsvollsten Disziplinen der Fotografie. Mit ihr ist es möglich, die Geheimnisse des nächtlichen Himmels in einem Foto einzufangen. Sie bietet eine beeindruckende Bandbreite an Motiven, von Mond- und Sternenaufnahmen bis hin zu fernen Galaxien und Nebeln. Doch was braucht man, um diese spektakulären Bilder aufzunehmen? Wie Sie den Nachthimmel in seiner ganzen Pracht fotografieren, zeigen wir Ihnen in diesem umfassenden Leitfaden. Von den ersten Schritten in der Mondfotografie über beeindruckende Sternenspuren bis hin zur spektakulären Deep-Space-Fotografie: Erfahren Sie alles über die notwendige Ausrüstung, erhalten Sie hilfreiche Tipps und Tricks und verschiedene Herangehensweisen an Himmelsmotive.
Die richtige Ausrüstung: Das Fundament für perfekte Astrofotos
Die Astrofotografie stellt besondere Anforderungen an die fotografische Ausrüstung. Anders als bei herkömmlichen Landschaftsaufnahmen muss man sich auf schwaches Licht, lange Belichtungszeiten und eine genaue Ausrichtung einstellen. Aber keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung und Ausrüstung können auch Anfänger beeindruckende Ergebnisse erzielen.

1. Die Kamera: Mehr als nur Megapixel
Eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie treffen müssen, betrifft die Wahl der Kamera. Grundsätzlich gilt: je größer der Sensor, desto besser die Ergebnisse.
Für den Einstieg: Für den Einstieg in die Astrofotografie reichen oft schon APS-C-Kameras, die über manuelle Einstellmöglichkeiten verfügen.
Vollformatkamera: Ein Modell mit einem Vollformatsensor ist jedoch noch besser geeignet, da größere Sensoren mehr Licht einfangen können, was in der Nachtfotografie besonders wichtig ist.
2. Objektive: Je lichtstärker, desto besser
Das Objektiv ist in der Astrofotografie ebenso entscheidend wie die Kamera selbst. Für die meisten Einsteigeranwendungen eignet sich ein Weitwinkelobjektiv mit einer großen Blendenöffnung (z.B. f/2.0 oder f/2.8). Ein Weitwinkelobjektiv ermöglicht es, große Teile des Himmels einzufangen, während eine große Blendenöffnung dafür sorgt, dass möglichst viel Licht auf den Sensor trifft.
Weitwinkelobjektiv: Ein Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite von 14-24 mm und einer großen Blendenöffnung (z.B. f/2.0 oder f/2.8) ist ideal für Weitwinkelaufnahmen des Sternenhimmels und der Milchstraße. Solche Objektive fangen viel Licht ein und bieten ein breites Sichtfeld, was das Fotografieren von großen Himmelsregionen erleichtert. Ein beliebtes wie preiswertes Einstiegsobjektiv, dass es für viele Anschlüsse gibt und sich in der Astrofotografie als Geheimtipp herausgestellt hat, ist beispielsweise das Samyang 14mm f/2.8.
Teleobjektiv: Für Mond- und Planetenfotografie empfiehlt sich ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 200 mm oder mehr. Ein solches Objektiv bringt weit entfernte Objekte näher heran und macht Details sichtbar, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.
3. Weitere Ausrüstung
In der Astrofotografie sind lange Belichtungszeiten notwendig, um ausreichend Licht einzufangen. Daher ist ein stabiles Stativ unerlässlich, um Verwacklungen zu vermeiden. Daneben brauchen Sie gegebenenfalls auch einen Fernauslöser.
Kamerastativ: Selbst die kleinste Bewegung kann das Bild verwackeln und unbrauchbar machen. Achten Sie darauf, dass das Stativ robust und schwer genug ist, um Ihre Kamera auch bei leichtem Wind sicher zu halten.
Fernauslöser oder Timer: Ein Fernauslöser oder der eingebaute Timer Ihrer Kamera verhindert Verwacklungen beim Auslösen. Besonders bei langen Belichtungszeiten ist dies entscheidend.
4. Spezialisierte Ausrüstung für fortgeschrittene Astrofotografie
Wenn Sie sich intensiver mit der Astrofotografie beschäftigen möchten, sollten Sie über die Anschaffung spezieller Ausrüstung nachdenken. Bei längeren Belichtungszeiten erscheinen die Sterne aufgrund der Erdrotation beispielsweise als kleine Striche. Um dies zu vermeiden, benötigen Sie eine Nachführung, die Ihre Kamera mit der Bewegung der Sterne synchronisiert. Es gibt verschiedene Typen von Nachführungen, die je nach Anwendungsfall eingesetzt werden können.
Star Tracker: Ein Star Tracker ist ein motorisiertes Gerät, das die Erddrehung ausgleicht und es Ihnen ermöglicht, längere Belichtungszeiten zu nutzen, ohne dass Sterne als Striche erscheinen. Dies ist besonders wichtig für Deep-Sky-Fotografie, bei der man schwache Objekte im All fotografieren möchte.
Astrokamera: Spezielle Astrokameras sind darauf ausgelegt, besonders lichtempfindlich zu sein und auch schwache Himmelsobjekte sichtbar zu machen. Diese Kameras haben oft keinen Farbfilter, um so viel Licht wie möglich zu erfassen. Viele Modelle können auch an Teleskope angeschlossen werden.
Astroklar Filter: Astroklarfilter, auch bekannt als Lichtverschmutzungsfilter, sind essenziell in der Astrofotografie, um die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung zu minimieren. In vielen Gegenden, insbesondere in städtischen Gebieten, überstrahlt Lichtverschmutzung den Nachthimmel und macht es schwierig, schwache Himmelsobjekte wie Sterne, Nebel oder Galaxien klar zu erfassen. Astroklarfilter sind speziell entwickelt, um bestimmte Wellenlängen von künstlichem Licht, wie das von Straßenlaternen und Gebäudebeleuchtung, herauszufiltern.
Teleskop: Für die fortgeschrittene Deep-Space-Fotografie ist ein Teleskop unerlässlich. Teleskope sammeln Licht und vergrößern das Bild, sodass Sie entfernte Galaxien, Nebel und Planeten in beeindruckender Detailgenauigkeit festhalten können. Ein Refraktor-Teleskop mit einer Brennweite von mindestens 400 mm ist ein guter Ausgangspunkt.
Objektivheizung: Objektivheizungen sorgen dafür, dass das Objektiv leicht über der Umgebungstemperatur gehalten wird, wodurch die Bildung von Tau verhindert wird. Sie bestehen aus Heizbändern oder -manschetten, die um das Objektiv oder den Tubus des Teleskops gewickelt werden. Diese Heizungen sind in der Regel temperaturgesteuert, um nur so viel Wärme zu erzeugen, wie nötig ist, um das Beschlagen zu verhindern, ohne das optische System zu beeinträchtigen.
Motive in der Astrofotografie: Von Sternenspuren bis zur Deep-Space-Fotografie
Genug zur Technik - weiter geht es nun mit vier unterschiedlichen Ansätzen und Motiven in der Astrofotografie. Dabei gehen wir auf die Voraussetzungen in Ausrüstung und Technik ein; genauso aber auch auf den Druck von Bildern dieser Art.
1. Mondfotografie: Der perfekte Einstieg
Der Mond ist das hellste Objekt am Nachthimmel und daher ein hervorragendes Motiv für Einsteiger. Sie können mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten und benötigen keine Nachführung.

Ausrüstung und Technik für die Mondfotografie
Für die Mondfotografie reicht eine Kamera mit einem Teleobjektiv (200-400 mm). Auch ein stabiles Dreibein-Stativ und ein Fernauslöser sind hilfreich.
Technik:
Verwenden Sie die manuelle Belichtungseinstellung. Um die Krater und Details auf der Mondoberfläche scharf abzubilden, sollten Sie eine relativ kurze Belichtungszeit wählen. Beginnen Sie mit einer Belichtungszeit von 1/125 Sekunde und einer Blende von f/8. Der ISO-Wert sollte bei etwa 100 bis 200 liegen.
Stellen Sie den Fokus manuell auf unendlich ein. Nutzen Sie die Live-View-Funktion Ihrer Kamera, um den Fokus fein abzustimmen.
Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Phasen des Mondes. Der zunehmende oder abnehmende Halbmond zeigt oft mehr Details als der Vollmond, da das seitliche Licht für stärkere Schatten sorgt.
Bei einer zu langen Belichtung könnten die Details des Mondes überstrahlt werden.
Praxis-Tipp: Fotografieren Sie den Mond nicht bei Vollmond, da das Licht zu hart und die Schatten zu flach sind. Halbmond- oder Sichelphasen bieten mehr Kontraste und damit detailliertere Bilder.
Mondbilder drucken
Wollen Sie Ihre Mondbilder - oder Nachtbilder - drucken, müssen Sie auf die Schwarzwerte achten. Ist der Farbauftrag zu stark, werden diese deutlich dunkler wirken. Wir empfehlen zudem auf Oberflächen zu drucken, die keine Details schlucken, wie beispielsweise auf Acrylglas, da diese Oberfläche Farbbrillanz und Tiefe Ihres Motivs betont.
Mehr Informationen zu Fotos hinter Acrylglas
Ein Druck auf Foto-Leinwand aus Textil würden wir dagegen eher abraten, da die dezent strukturierte, glänzende Oberfläche zwar warm wirkt, aber Details schluckt. Sie eignet sich eher für Porträts, weniger für Astrobilder, bei dem Sie jedes Detail zeigen wollen.
2. Sternenspuren: Malen mit Licht
Sternenspuren sind eine faszinierende Möglichkeit, die Bewegung der Erde, um ihre eigene Achse sichtbar zu machen. Die Technik ist einfach und liefert spektakuläre Ergebnisse.
Ausrüstung: Ein Weitwinkelobjektiv (14-24 mm), ein stabiles Stativ und eine Kamera mit manueller Einstellung sind unerlässlich. Ein Star Tracker ist hier nicht nötig, da die Bewegung der Sterne bewusst festgehalten werden soll.
Technik: Wählen Sie eine lange Belichtungszeit von beispielsweise 30 Minuten, um die Bewegung der Sterne als kreisförmige Spuren zu erfassen. Setzen Sie die Blende auf f/2.8 oder niedriger und ISO auf 100-400.
Praxis-Tipp: Um das „Rauschen“ (Bildstörungen) bei langen Belichtungen zu minimieren, sollten Sie die Kamera auf den Boden richten und ein schwarzes Bild (Dark Frame) aufnehmen. Dieses Bild kann später in der Nachbearbeitung verwendet werden, um Rauschen aus dem Hauptbild zu entfernen.

3. Die Milchstraße: Ein Highlight am Nachthimmel
Die Milchstraße ist eines der eindrucksvollsten Motive in der Astrofotografie. Mit ihren unzähligen Sternen und leuchtenden Gaswolken bietet sie eine spektakuläre Szenerie. Die Aufnahme von Sternen erfordert längere Belichtungszeiten und eine präzise Ausrichtung der Kamera. Ein Weitwinkelobjektiv und eine Nachführung sind hier von Vorteil, um die Bewegung der Sterne auszugleichen.
Ausrüstung und Technik für die Milchstraßen-Fotografie
Ausrüstung: Ein Weitwinkelobjektiv mit einer großen Blendenöffnung (f/2.8 oder niedriger) und eine Kamera mit guter ISO-Performance sind ideal. Ein stabiles Stativ und ein Fernauslöser sind ebenfalls notwendig.
Technik: Stellen Sie die Kamera auf manuelle Fokussierung und wählen Sie eine Blende von f/2.8 oder niedriger. ISO sollte auf 1600-3200 eingestellt werden, um genügend Licht einzufangen. Belichten Sie für etwa 15-30 Sekunden, um die Bewegung der Sterne zu minimieren.
Praxis-Tipp: Vermeiden Sie Lichtverschmutzung, indem Sie in eine abgelegene, dunkle Gegend reisen. Apps wie „Dark Sky Finder“ können Ihnen dabei helfen, einen geeigneten Ort zu finden. Verwenden Sie die "500er-Regel", um die maximale Belichtungszeit zu berechnen, ohne dass die Sterne zu Streifen werden. Teilen Sie 500 durch die Brennweite Ihres Objektivs (z.B. 500/14mm = 35,7 Sekunden).

Milchstraßenbilder drucken
Im Vergleich zu Mondporträts sind nächtliche Landschaftsszenen mit der Milchstraße meist heller und farbenfroher. Dennoch sind sie als Nachtbilder eher dunkel - und sollten daher an hellen Orten gehängt werden, wo sie den Raum nicht optisch zu sehr abdunkeln.
Soll ein Druck in lichten Umgebungen hängen, empfehlen wir Fotoabzüge mit langlebiger UV-Schutzfolie, damit die Bilder nicht ausbleichen und Sie lange Freude daran haben - wie beispielsweise bei unserem Foto-Abzug auf Alu-Dibond.
Mehr Informationen zum Foto-Abzug auf Alu-Dibond
4. Deep-Space-Fotografie: Die Königsdisziplin
Die Deep-Space-Fotografie umfasst die Aufnahme von weit entfernten Galaxien, Nebeln und Sternhaufen. Diese Motive sind oft sehr lichtschwach und erfordern spezielle Ausrüstung und Technik.
Teleskope: Der Blick in ferne Galaxien
Für die Deep-Space-Fotografie benötigen Sie ein Teleskop, das als Teleobjektiv fungiert. Dabei werden je nach Motiv unterschiedliche Typen von Teleskopen verwendet, beispielsweise Refraktoren oder Reflektoren.
Ausrüstung: Teleskop, Montierung mit Nachführung, Kamera (idealerweise eine Astro-Kamera).
Praktische Tipps:
Verwenden Sie eine äquatoriale Montierung mit GoTo-Funktion, um das Teleskop präzise auf das gewünschte Himmelsobjekt auszurichten.
Wählen Sie einen möglichst lichtstarken Refraktor (z.B. f/7 oder größer) für Nebel und Galaxien oder einen Reflektor für Planetenfotografie.
Verwenden Sie eine gekühlte Astro-Kamera, um das Bildrauschen zu minimieren und klare Aufnahmen zu ermöglichen.
Technik: Da Deep-Space-Objekte extrem lichtschwach sind, benötigen Sie lange Belichtungszeiten von mehreren Minuten bis Stunden. Eine hohe ISO-Einstellung (1600-6400) und eine möglichst offene Blende sind ratsam. Mehrere Bilder können später in der Nachbearbeitung „gestackt“ werden, um das Rauschen zu reduzieren und Details hervorzuheben.
Praxis-Tipp: Investieren Sie in eine automatische Nachführung, die die Erddrehung präzise ausgleicht. Ohne diese wird es fast unmöglich, klare und scharfe Aufnahmen von Deep-Space-Objekten zu machen.
Die Wahl des richtigen Himmelsobjekts
Galaxien: Galaxien wie die Andromeda-Galaxie (M31) sind beliebte Ziele für Einsteiger. Sie ist relativ groß und hell und kann mit moderatem Aufwand fotografiert werden.
Nebel: Der Orionnebel (M42) ist ein weiteres großartiges Einsteigermotiv. Er ist hell und bietet eine beeindruckende Farbenvielfalt.
Sternhaufen: Kugelsternhaufen wie M13 im Sternbild Herkules sind ebenfalls gute Ziele. Sie erfordern weniger Belichtungszeit als Galaxien oder Nebel und sind daher ideal für Anfänger.
Deep Space Bilder drucken
Bilder von Galaxien und Nebeln können ähnliche Anforderungen haben, wie die Bilder von der Milchstraße. Sie können so eher dunkel sein - aber genauso können sie sehr farbenfroh in einer oder mehreren Farben strahlen. Ist eine Farbe besonders dominant, können Sie mit einem farblich passenden Rahmen das Bild auflockern und optisch in der Umgebung aufhellen. Für einen roten Nebel würde so beispielsweise der WhiteWall Pop Art Rahmen in Rot gut passen.
Mehr Informationen zu Fotos in Pop Art Rahmen

Nachbearbeitung: Der letzte Schliff für perfekte Astrofotos
Software für Astrofotografie
Die Nachbearbeitung spielt eine zentrale Rolle in der Astrofotografie. Es gibt spezielle Softwarelösungen, die Ihnen helfen, das Beste aus Ihren Aufnahmen herauszuholen.
Adobe Photoshop und Lightroom: Diese Programme bieten eine Vielzahl an Werkzeugen zur Korrektur von Farb- und Helligkeitswerten sowie zur Rauschreduzierung. Besonders praktisch sind die Funktionen zur Gradationskurven-Anpassung und der selektiven Farbkorrektur.
DeepSkyStacker: Diese kostenlose Software ist speziell für die Deep-Space-Fotografie entwickelt worden. Sie ermöglicht das „Stacking“ mehrerer Bilder, um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern und so feinste Details sichtbar zu machen.
PixInsight: PixInsight ist eine spezialisierte Software für Astrofotografie, die umfassende Werkzeuge für die Bildbearbeitung bietet. Besonders für fortgeschrittene Nutzer und professionelle Astrofotografen ist dieses Programm interessant.
Grundlagen der Nachbearbeitung
Die Nachbearbeitung spielt in der Astrofotografie eine entscheidende Rolle. Selbst das beste Rohbild benötigt eine sorgfältige Bearbeitung, um alle Details herauszuarbeiten und das Bildrauschen zu minimieren. In der Nachbearbeitung werden Helligkeit, Kontrast und Farben optimiert, Bildrauschen reduziert und Details herausgearbeitet.
Software: Die besten Werkzeuge für die Bildbearbeitung
Für die Nachbearbeitung von Astrofotos gibt es spezielle Software, die Ihnen hilft, das Beste aus Ihren Aufnahmen herauszuholen.
Praktische Tipps:
Adobe Photoshop: Mit diesem Programm können Sie grundlegende Anpassungen vornehmen, wie z.B. die Anpassung von Kontrast, Helligkeit und Farben.
DeepSkyStacker: Diese kostenlose Software hilft Ihnen, mehrere Aufnahmen zu einem Bild zusammenzuführen, um das Signal-Rausch-Verhältnis zu verbessern.
PixInsight: Diese spezialisierte Software ist besonders leistungsfähig, aber auch komplexer in der Handhabung. Sie bietet eine Vielzahl von Werkzeugen speziell für die Astrofotografie.
Bildoptimierung: Schritte zur Perfektion
Die Bildbearbeitung in der Astrofotografie umfasst mehrere Schritte, die dazu beitragen, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Praktische Tipps:
Stacking: Kombinieren Sie mehrere Aufnahmen desselben Motivs, um Bildrauschen zu reduzieren und Details hervorzuheben.
Rauschreduzierung: Verwenden Sie Werkzeuge zur Rauschreduzierung, um das typische Rauschen, das bei langen Belichtungszeiten entsteht, zu minimieren.
Kontrast und Farbkorrektur: Passen Sie den Kontrast und die Farben an, um die Details hervorzuheben und das Bild realistischer wirken zu lassen.

Fazit: Astrofotografie – Ein Blick zu den Sternen
Astrofotografie ist mehr als nur eine technische Herausforderung; sie ist eine Reise in die Tiefen des Universums. Mit der richtigen Ausrüstung und Technik können auch Anfänger atemberaubende Bilder des Nachthimmels einfangen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos – vom Mond, der als erstes Motiv ideal ist, bis hin zu fernen Galaxien und Nebeln in der Deep-Space-Fotografie. Geduld, Übung und eine gewisse Affinität zur Nachbearbeitung sind der Schlüssel zu beeindruckenden Ergebnissen. Machen Sie den ersten Schritt und entdecken Sie die unendliche Schönheit des Nachthimmels durch die Linse Ihrer Kamera!
Erfahren Sie mehr über den Autor
Jan-Ole Schmidt (lieber einfach Ole genannt) stammt aus Norddeutschland und ist seit vielen Jahren bei WhiteWall tätig. Als Teamleiter im Produktmanagement bringt er langjährige Erfahrung in der Foto-Branche mit. Die Fotografie hat er sich autodidaktisch erschlossen und dabei fundiertes Know-how zu Bildproduktion, Papieren, Kaschierungen und Rahmungen aufgebaut.
Seine Stärke liegt in der Verbindung von technischer Expertise und Kundenperspektive – vom Dateiupload bis zur Rahmung im WhiteWall-Konfigurator. Ole hat Workshops gehalten, war in Podcasts zu Gast und steht im engen Austausch mit der Fotocommunity. Er lebt, arbeitet und fotografiert in Köln.

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