Die Kunst der Produktfotografie
Von WhiteWall-Experte Jan-Ole Schmidt
Produktfotografie ist in vielen Bereichen unentbehrlich. Im E-Commerce, in der Printwerbung und in Katalogen spielt sie eine entscheidende Rolle, indem sie Produkte so in Szene setzt, dass ihre Eigenschaften hervorgehoben und Käufer angesprochen werden. Vom kleinen Parfümflakon bis hin zu großen Objekten wie Autos – die Produktfotografie stellt vielfältige Anforderungen, die von der richtigen Ausrüstung über die Beleuchtung bis hin zur Nachbearbeitung reichen. Dieser Artikel erklärt ausführlich, wie man Produkte jeder Größe optimal fotografiert und gibt wertvolle Tipps für Hobbyfotografen und Fotoenthusiasten.
Die richtige Ausrüstung für die Produktfotografie
Die Ausrüstung ist das Fundament der Produktfotografie und hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität und den Stil der Bilder. Anders als in anderen Bereichen der Fotografie, in denen oft der kreative Ausdruck im Vordergrund steht, geht es in der Produktfotografie um eine präzise, detailreiche und technisch perfekte Darstellung des Motivs. Die Anforderungen an die Ausrüstung variieren je nach Produkt. Ein gutes Verständnis der benötigten Kameras, Objektive und des Zubehörs ist daher der Schlüssel zum Erfolg in diesem Bereich.
Auswahl der Kamera: Flexibilität und Präzision
In der Produktfotografie spielt die Wahl der Kamera eine entscheidende Rolle, denn jedes Detail muss sichtbar gemacht werden. Spiegelreflexkameras (DSLR) und spiegellose Systemkameras sind hier besonders empfehlenswert, da sie die volle manuelle Kontrolle über alle relevanten Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert bieten. Diese Kameras sind in der Lage, detailreiche und hochauflösende Bilder zu liefern, die sich gut für die Darstellung von Oberflächenstrukturen, Farben und Formen eignen.
Für kleinere Produkte wie Parfümflakons oder Schmuck ist die Größe des Sensors besonders wichtig. Eine Kamera mit mindestens 24 Megapixel, besser 45 bis 60 Megapixel, sorgt dafür, dass auch kleinste Details wie Gravuren, Texturen oder Materialien präzise und scharf abgebildet werden. Hier spielen vor allem Vollformat- und Mittelformatkameras mit ihren großen Sensoren für höchste Bildqualität ihre Stärken aus. Gerade bei kleinen Objekten ist es entscheidend, dass der Sensor jedes noch so kleine Detail erfasst, da der Käufer das Produkt oft nicht physisch sehen oder anfassen kann. Das ist vor allem bei Kunden in Online-Shops der Fall.
Vollformat- und Mittelformatkameras mit hohen Auflösungen, die im Mittelformat durchaus bei 100 Megapixeln liegen können, bieten in der Produktfotografie einen weiteren Vorteil. In Zeiten sehr unterschiedlicher Bildformate für Social Media, Werbeflächen, Prospekte etc. bieten die hohen Auflösungen Fotografen die Möglichkeit, Motive mit deutlich mehr freiem Raum drumherum im Bild aufzunehmen, um später aus diesem einen Bild verschiedene Bildformate zuschneiden zu können – und das dank der hohen Grundauflösung bei immer noch sehr guter Bildqualität.
Objektive: Der Schlüssel zu scharfen Bildern
Die Wahl des Objektivs ist ebenso entscheidend wie die Wahl der Kamera. Unterschiedliche Produktgrößen und -arten erfordern unterschiedliche Objektive, um das Produkt optimal zu präsentieren. Für kleine Produkte wie Parfüms, Uhren oder Schmuck sind Makro-Objektive unverzichtbar. Sie ermöglichen es, extrem nah an das Objekt heranzugehen und selbst feinste Details wie die Struktur eines Parfümflakons oder die Gravur auf einem Schmuckstück scharf abzubilden. Ein Makroobjektiv mit einer Brennweite von 90 mm bis 105 mm bietet in der Regel die beste Kombination aus Schärfe, Detailgenauigkeit und einem angenehmen Abstand zum Produkt.
Für größere Produkte, wie zum Beispiel Autos, ist die Wahl eines Standard-Zoomobjektivs oder eines Weitwinkelobjektivs sinnvoll. Mit einem 24-70 mm Zoomobjektiv ist die Flexibilität gegeben, sowohl Weitwinkelaufnahmen des gesamten Fahrzeugs als auch Detailaufnahmen bestimmter Teile wie der Scheinwerfer oder der Innenausstattung zu machen. Ein Weitwinkelobjektiv, wie beispielsweise ein 16-35 mm, ermöglicht es, das gesamte Fahrzeug in seiner Umgebung in Szene zu setzen oder den Innenraum eines Fahrzeugs zu fotografieren.
Auch Teleobjektive können beim Fotografieren großer Produkte nützlich sein, da sie es ermöglichen, das Objekt ohne perspektivische Verzerrungen aus der Entfernung aufzunehmen.
Stative und Fernauslöser: Stabilität und Präzision
Bei der Produktfotografie ist es wichtig, dass die Kamera stabil bleibt, um verwacklungsfreie und gestochen scharfe Bilder zu gewährleisten. Stative gehören daher zur Grundausstattung eines jeden Produktfotografen. Sie ermöglichen eine exakte Ausrichtung der Kamera und helfen, Verwacklungen auch bei langen Belichtungszeiten zu vermeiden. Vor allem bei der Aufnahme kleinerer Produkte oder bei Makroaufnahmen, bei denen die Tiefenschärfe oft gering ist, sind Stative unverzichtbar, da im Makrobereich schon kleinste Erschütterungen zu unscharfen Ergebnissen führen können.
Zusätzlich kann ein Fernauslöser verwendet werden, um die Kamera auszulösen, ohne sie zu berühren. Auch so lassen sich Verwacklungen vermeiden. Im Studio bietet sich auch die Fernauslösung via Tethered Shooting („kabelgebundenes Fotografieren“) über einen Computer an. Dabei können die Aufnahmeparameter der Kamera direkt am Computer eingestellt und die Kamera dann über den Computer ausgelöst werden. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn die Kamera auf einem Stativ steht, der Bildausschnitt feststeht und unterschiedliche Belichtungseinstellungen getestet werden sollen.
Licht in der Produktfotografie
Licht ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktfotografie und spielt eine entscheidende Rolle für die Bildqualität und den Gesamteindruck. Eine gut durchdachte Lichtführung kann ein Produkt klar und ansprechend erscheinen lassen, während eine schlechte Beleuchtung Details und Farben verfälscht und das Produkt weniger attraktiv erscheinen lässt. Abhängig von den Materialeigenschaften und der Größe des Produkts gibt es verschiedene Techniken und Lichtquellen, die in der Produktfotografie eingesetzt werden. Der richtige Einsatz von Licht hilft, das Produkt so darzustellen, dass Form, Farbe und Struktur optimal zur Geltung kommen. Dabei ist es oft notwendig, zwischen natürlichem und künstlichem Licht abzuwägen und je nach Produktart die geeignete Technik zu wählen.
Natürliches Licht vs. künstliches Licht
Natürliches Licht bietet eine weiche und gleichmäßige Beleuchtung, die besonders bei kleineren Produkten wie Parfümflakons oder dekorativen Gegenständen eine natürliche und authentische Atmosphäre schafft. Besonders für Einsteiger ist natürliches Licht ein praktischer Ausgangspunkt, da nur geringe Kosten für zum Beispiel Lichtformer anfallen und keine zusätzlichen Lichtquellen benötigt werden. Ein gut ausgeleuchtetes Fenster bietet ein weiches Licht, das durch Diffusoren wie ein weißes Tuch noch weicher gemacht werden kann. Natürliches Licht hat jedoch den Nachteil, dass es sich im Laufe des Tages verändert und schwer zu kontrollieren ist, insbesondere bei wechselnden Wetterbedingungen.
Künstliches Licht hingegen bietet vollständige Kontrolle und konstante Bedingungen. Das ist besonders wichtig für die professionelle Produktfotografie, da auf diese Weise konstante Ergebnisse erzielt werden können. In Studios werden meist Softboxen, Blitzgeräte, LED-Dauerlichter und Ringlichter verwendet, die eine präzise Steuerung der Lichtintensität und -richtung ermöglichen. Ein großer Vorteil der künstlichen Beleuchtung ist, dass sie unabhängig vom Umgebungslicht eingesetzt werden kann und somit jederzeit unter konstanten Bedingungen zur Verfügung steht. Insbesondere bei glänzenden oder transparenten Produkten wie Glasflaschen oder Metalloberflächen ist Kunstlicht oft die bessere Wahl, da es gezielt gelenkt und geformt werden kann.

Softboxen und Diffusoren: Gleichmäßiges Licht ohne harte Schatten
Softboxen sind ein unverzichtbares Hilfsmittel in der Produktfotografie. Sie erzeugen ein weiches, diffuses Licht, das Schatten reduziert und das Produkt gleichmäßig ausleuchtet. Eine Softbox streut das Licht und vermeidet harte Kanten und übertriebene Reflexe, die besonders bei spiegelnden Oberflächen störend wirken können. Für kleine Produkte wie Parfümflakons oder Uhren genügen in der Regel Softboxen mit einem Durchmesser von 30 bis 60 Zentimetern. Größere Produkte wie Autos erfordern größere Softboxen oder sogar mehrere Lichtquellen, um das gesamte Objekt gleichmäßig auszuleuchten.
Diffusoren werden häufig in Kombination mit Softboxen oder direktem Licht verwendet, um die Helligkeit zu verringern und eine weiche Lichtverteilung zu erzielen. Ein Diffusor aus einem speziellen lichtstreuenden Material wird zwischen Lichtquelle und Produkt positioniert. Dadurch werden direkte Reflexionen auf glänzenden Oberflächen vermieden und eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht, was besonders bei Oberflächen wie Glas oder Metall wichtig ist. Diffusoren sind in der Produktfotografie unverzichtbar, um störende Hotspots und Reflexionen zu vermeiden und die natürliche Textur des Produkts hervorzuheben.
Beleuchtung für unterschiedliche Produkttypen
Die Lichtführung muss immer an das Produkt angepasst werden, um dessen Eigenschaften und Struktur hervorzuheben. Bei kleinen, glänzenden oder reflektierenden Produkten wie Parfümflakons oder Schmuck kann ein Lichtzelt sehr hilfreich sein. Ein Lichtzelt ist eine lichtdurchlässige Box, die das Produkt von allen Seiten umgibt. Es streut das von außen einfallende Licht und sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Das Lichtzelt verhindert harte Schatten und sorgt dafür, dass Reflexionen minimiert werden. Diese Technik wird häufig bei der Fotografie von Schmuck oder Kosmetikprodukten eingesetzt, bei denen es auf eine klare und schattenfreie Darstellung ankommt.
Bei großen Produkten wie Autos ist die Beleuchtung komplexer, da das gesamte Fahrzeug ausgeleuchtet und Reflexionen auf der glänzenden Lackoberfläche vermieden werden müssen. Mehrere Lichtquellen, die um das Auto herum verteilt sind, helfen, das Licht gleichmäßig über das Objekt zu verteilen und gezielt Akzente zu setzen, die die Form des Fahrzeugs betonen. Softboxen und Reflektoren werden strategisch platziert, um die Konturen hervorzuheben und eine professionelle Inszenierung zu schaffen.
Ring- und Spotbeleuchtung für besondere Effekte
Ringlichter sind besonders bei kleinen Produkten wie Parfümflakons oder Schmuck beliebt. Sie erzeugen ein weiches, gleichmäßiges Licht und vermeiden durch ihre runde Form unerwünschte Schatten. Ein Ringlicht kann direkt um das Objektiv positioniert werden, so dass das Produkt gleichmäßig von vorne ausgeleuchtet wird.
Bei der Fotografie von technischen Geräten, wie zum Beispiel Elektronik oder Uhren, kann durch die Kombination von punktueller und diffuser Beleuchtung der Fokus auf bestimmte Bereiche gelegt werden. Mit punktuellen Lichtquellen lassen sich gezielt Akzente setzen, die das Material und die Details eines Produktes hervorheben. Strukturen und Texturen werden durch punktuelle Beleuchtung stärker betont, was besonders bei matten Oberflächen oder besonderen Materialeigenschaften wie Holz- oder Metalloberflächen wirkungsvoll ist.
Der perfekte Hintergrund
Hintergrundfarben und Texturen
Der Hintergrund ist entscheidend, um das Produkt ins rechte Licht zu rücken und störende Elemente zu eliminieren. Ein neutraler Hintergrund wie Weiß oder Schwarz lenkt den Blick auf das Wesentliche und lässt das Produkt für sich sprechen. Besonders bei kleinen Produkten wie Parfüm oder Schmuck sorgt ein weißer Hintergrund für Klarheit und hebt die Details des Objekts hervor.
Bei großen Produkten wie Autos wird oft ein neutraler Hintergrund in Form eines Fotostudios verwendet, um das Auto ohne Ablenkung zu präsentieren. Es ist wichtig, den Hintergrund nicht nur als leere Fläche zu betrachten, sondern auch als Möglichkeit, das Produkt hervorzuheben. Ein heller Boden, kombiniert mit einem grauen oder schwarzen Hintergrund, verstärkt die Eleganz und die Konturen des Fahrzeugs.
Freistellungstechniken
In der Produktfotografie ist es oft notwendig, das Objekt freizustellen, insbesondere für die Verwendung in Online-Shops oder Katalogen. Für kleinere Produkte eignet sich ein weißer oder neutraler Hintergrund, der es ermöglicht, das Produkt später einfach digital zu bearbeiten und freizustellen.

Bildaufbau und Styling in der Produktfotografie
Bildgestaltung und Perspektiven
Eine gute Bildkomposition ist der Schlüssel zu ansprechenden Produktfotos. Die Drittel-Regel, bei der das Bild gedanklich in neun gleich große Bereiche unterteilt wird, wobei das Hauptmotiv entlang der Linien oder an den Schnittpunkten platziert wird, und die Regel des Goldenen Schnitts helfen, das Produkt harmonisch ins Bild zu setzen und visuelles Interesse zu wecken.
Bei größeren Produkten wie Autos ist die Wahl der Perspektive entscheidend. Ein Auto wirkt dynamischer und kraftvoller, wenn es aus einer leicht erhöhten oder abgesenkten Position fotografiert wird. Eine seitliche Aufnahme betont die Linienführung des Fahrzeugs und verleiht dem Bild Tiefe und Dimension.
Styling und Accessoires
Das Styling des Produkts spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, um es attraktiv und verkaufsfördernd zu präsentieren. Bei kleineren Produkten wie Parfümflakons können Dekorationselemente wie Blumen, Stoffe oder Accessoires eingesetzt werden, um eine emotionale Verbindung herzustellen und die Eigenschaften des Produktes zu unterstreichen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Hauptprodukt immer im Mittelpunkt steht und nicht von den Accessoires überdeckt wird.
Bei großen Produkten wie Autos ist das Styling subtiler. Hier geht es oft darum, das Auto in einer passenden Umgebung zu präsentieren. Ein Auto, das in einer urbanen Umgebung fotografiert wird, vermittelt Modernität und Dynamik, während ein Auto, das in einer natürlichen Landschaft fotografiert wird, Freiheit und Abenteuer symbolisiert.
Produkt-Tipp: Für Produktfotos, bei denen es auf feine Details und hohe Schärfe ankommt, ist der ultraHD-Abzug von WhiteWall ideal. Die ultraHD Schärfung bietet eine extrem hohe Detailgenauigkeit und eignet sich besonders für Produktfotos, die Texturen, Materialien und Oberflächenstrukturen zeigen, wie zum Beispiel bei technischen Produkten oder Uhren.
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Farbmanagement und Weißabgleich
Eine präzise Farbwiedergabe ist in der Produktfotografie ein Muss, besonders wenn die Farbe des Produkts ein wichtiges Verkaufsargument ist. Ein korrekt eingestellter Weißabgleich hilft, die Farben neutral und authentisch wiederzugeben. Gerade in der Studiofotografie, wo oft mit Kunstlicht gearbeitet wird, ist es wichtig, den Weißabgleich manuell einzustellen, um Farbstiche zu vermeiden.
Darüber hinaus ist ein kalibrierter Monitor unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Farben auf dem Bildschirm mit den tatsächlichen Produktfarben übereinstimmen. Dadurch wird verhindert, dass Produktbilder auf verschiedenen Ausgabegeräten unterschiedlich aussehen und Kunden verwirren.
Herausforderungen in der Produktfotografie
Reflexionen stellen in der Produktfotografie oft eine Herausforderung dar, vor allem wenn es sich um glänzende oder reflektierende Produkte wie Glas oder Metall handelt. Der Einsatz von Polarisationsfiltern kann helfen, störende Reflexionen zu reduzieren und gleichzeitig die Farben und Details des Produkts besser zur Geltung zu bringen. Ein Polarisationsfilter wird vor dem Objektiv angebracht und kann Lichtwellen, die unter bestimmten Winkeln reflektieren, herausfiltern. Das kann nicht nur bei metallischen Oberflächen, sondern auch bei Produkten hilfreich sein, die in einer Verpackung mit Kunststofffenster präsentiert werden.
Auch die Anordnung der Lichtquellen kann einen großen Unterschied machen. Wenn die Lichtquellen direkt von vorne auf glänzende Oberflächen gerichtet sind, entstehen oft Hotspots und helle Lichtpunkte, die die Struktur des Produkts überstrahlen. Um das zu vermeiden, wird das Licht teilweise von oben oder von der Seite auf das Objekt gerichtet. Diffusoren, Softboxen und reflektierende Flächen wie weiße Pappen oder spezielle Reflektoren sorgen dafür, dass das Licht gleichmäßig verteilt wird und keine überbelichteten Bereiche entstehen.
Produkt-Tipp: Ein Foto hinter Acrylglas von WhiteWall eignet sich hervorragend für Produktbilder, die lebendige Farben und klare Details enthalten. Die Acrylglasbeschichtung verstärkt die Tiefenwirkung und die Farbintensität, wodurch glänzende und reflektierende Produkte besonders zur Geltung kommen.
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Nachbearbeitung in der Produktfotografie
Die Nachbearbeitung spielt in der Produktfotografie eine entscheidende Rolle, um das Bild zu perfektionieren. Helligkeit, Kontrast und Schärfe sollten so angepasst werden, dass das Produkt optimal zur Geltung kommt. Durch das Freistellen und die Bearbeitung des Hintergrundes ist es möglich, das Produkt ohne störende Elemente zu präsentieren und es zu einem späteren Zeitpunkt in ein Layout oder auf eine Website zu integrieren.
Fazit
Die Produktfotografie bietet eine Vielzahl kreativer Möglichkeiten, Produkte ansprechend zu präsentieren. Von der Wahl der Ausrüstung über die richtige Lichtsetzung bis hin zur Nachbearbeitung – jeder Schritt trägt dazu bei, ein Bild zu schaffen, das nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch informativ und verkaufsfördernd ist. Ob kleine Objekte wie Parfümflakons oder große wie Autos – mit der richtigen Technik lassen sich Produkte perfekt in Szene setzen.
Produkt-Tipp: WhiteWall bietet mit einer Auswahl an edlen Rahmen eine schlichte und hochwertige Möglichkeit, Produktbildern zusätzliche Tiefe zu verleihen und sie gleichzeitig vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Erfahren Sie mehr über den Autor
Jan-Ole Schmidt (lieber einfach Ole genannt) stammt aus Norddeutschland und ist seit vielen Jahren bei WhiteWall tätig. Als Teamleiter im Produktmanagement bringt er langjährige Erfahrung in der Foto-Branche mit. Die Fotografie hat er sich autodidaktisch erschlossen und dabei fundiertes Know-how zu Bildproduktion, Papieren, Kaschierungen und Rahmungen aufgebaut.
Seine Stärke liegt in der Verbindung von technischer Expertise und Kundenperspektive – vom Dateiupload bis zur Rahmung im WhiteWall-Konfigurator. Ole hat Workshops gehalten, war in Podcasts zu Gast und steht im engen Austausch mit der Fotocommunity. Er lebt, arbeitet und fotografiert in Köln.

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