Exklusive Edition von Jasmina Cibic x Deichtorhallen Hamburg
Jasmina Cibics Serie The Gallery of Non-Aligned (2023) erforscht die Kunst als diplomatisches Instrument. Ihre Porträts weiblicher Skulpturen aus der Sammlung der Blockfreien Staaten fungieren als Allegorien für Selbstbestimmung und Solidarität.
Inmitten gesättigter Farbfelder thematisiert Cibic durch das Motiv der Motte – in Anlehnung an die Vanitas-Tradition – die Zerbrechlichkeit politischer Träume und das Risiko des Vergessens einstiger Visionen von Freiheit.
Jasmina Cibic | „The Gallery of the Non-Aligned“
Limitiert
Handsigniert & Nummeriert
Handgefertigt
34 x 42,5 cm
Edition Jasmina Cibic × Deichtorhallen Hamburg

In der ArtBox Holz
Print: Fine Art Pigmentdruck hinter mattem Acrylglas | Motiv: 34 x 42,5 cm
Rahmung: Holz Art Box Nussbaum | 34,8 x 43,3 cm
Limitierung: 100 Exemplare + 2 AP + SHC | signiert | nummeriert
Preis: 350,- €

Als Fine Art Print
Motiv: 34 x 42,5 cm | Print 2026
Print: Fine Art Pigmentdruck | Hahnemühle Photo Rag | 308 g/qm
Limitierung: 100 Exemplare + 2 AP + SHC | signiert | nummeriert
Preis: 250,- €
Die Triennale der Photographie für Ihr Zuhause
Holen Sie sich die internationale Klasse von Jasmina Cibic nach Hause. Bekannt von der Venedig Biennale und dem MoMA, fängt ihr Werk die Ästhetik von Macht und Geschichte ein. Exklusiv produziert von WhiteWall im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg. Unter dem Leitmotiv ‚Alliance, Infinity, Love‘ bringt dieses international renommierte Fotofestival gesellschaftlich relevante Kunst in die Hansestadt.
„Wir freuen uns sehr, WhiteWall als starken Partner im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg an unserer Seite zu wissen. Ganz besonders freuen wir uns, diese außergewöhnliche Arbeit von Jasmina Cibic mit Hilfe von WhiteWall als hochwertige Edition mit der nötigen Präzision und materialästhetischen Ausführung interessierten Fotografie- und Kunstliebhaber*innen verfügbar zu machen.“, Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg.

Die Edition im Detail
Über Jasmina Cibic
Jasmina Cibic ist eine Filmemacherin und Künstlerin, deren Werk untersucht, wie Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher und ideologischer Umbrüche als Instrumente politischer Macht eingesetzt werden. Sie vertrat Slowenien auf der 55. Biennale von Venedig. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in Institutionen wie dem MoMA New York, dem Museum der Moderne Salzburg, dem macLYON, dem BALTIC Centre for Contemporary Art und auf der High Line in New York ausgestellt. Im Jahr 2025 wurde sie in der Publikation ‚Vitamin V: Video and the Moving Image in Contemporary Art‘ (Phaidon) porträtiert.

Im Gespräch: Jasmina Cibic über Macht, Architektur und die Kraft des Bildes
Jasmina, es ist uns eine große Freude, Sie heute hier begrüßen zu dürfen. Könnten Sie sich kurz vorstellen?
Ich bin Künstlerin und arbeite in den Bereichen Film, Fotografie, Installation und Performance. Seit vielen Jahren erforscht meine Arbeit, wie Kunst, Architektur und andere kulturelle Ausdrucksformen – sowohl historisch als auch heute – genutzt werden, um nationale und politische Macht zu inszenieren und zu kommunizieren; oft auf eine Weise, die im Verborgenen bleibt.
Im Kern ist meine Arbeit eine Form des Geschichtenerzählens. Eine Praxis, die sich den übersehenen Winkeln der Historie zuwendet, um Fragmente anderer möglicher Welten hervorzubringen, die von Hoffnung und Resilienz geprägt sind; Qualitäten, die wir in der heutigen Zeit dringender denn je benötigen.
Als Künstlerin sind Sie in der Welt des Films und der Performance sehr zu Hause. Wie fühlt es sich für Sie an, wenn ein Moment aus Ihrer Arbeit festgehalten wird und in einem einzigen Bild zum Stillstand kommt?
Ich betrachte meine Fotografien nicht als isolierte Bilder. Sie sind Teil einer größeren Sequenz; Fragmente einer fortlaufenden Erzählung, die sich durch mein gesamtes Werk zieht; eine Suche nach Formen von Widerstandsfähigkeit und Hoffnung im Laufe der Geschichte. Ich nutze die Fotografie oft, um flüchtige Situationen einzufangen: Inszenierungen, die ich in Zusammenarbeit mit Archiven, Museen oder Hoch sicherheitsbereichen schaffe. Auf diese Weise werden die Arbeiten sowohl zu einer Erweiterung dieser performativen Momente als auch zu Dokumenten des Austauschs mit den beteiligten Institutionen und Menschen.
Mich interessiert zudem, wie die Bilder ein Eigenleben entwickeln, sobald der Moment ihrer Entstehung vorüber ist. Die Prozesse hinter ihrer Realisierung beinhalten oft komplexe Genehmigungsverfahren und Verhandlungen, die selbst Teil des Werkes werden. Darin liegt eine gewisse Verspieltheit: Die Bilder sind sich ihrer eigenen Rolle bewusst. Sie fungieren als Protokolle von Begegnungen mit Machtstrukturen, seien sie institutioneller oder nationaler Art. Mich fasziniert der Gedanke, dass Kunst selbst die starrsten Räume der Macht durchdringen und dort einen Dialog anstoßen kann.
Im Grunde sind sie „Conversation Pieces“: Einladungen an die Betrachter, über ererbte Formen von Widerstand und Resilienz nachzudenken und über die Notwendigkeit, dass wir alle unsere eigenen Träume entwerfen und für uns beanspruchen.
Gibt es einen bestimmten Ort oder ein Gebäude auf der Welt, das Sie unbedingt für ein Projekt festhalten möchten?
Mich ziehen Architekturen an, die als Bühnen der Macht fungieren – Parlamente, diplomatische Gebäude und transnationale Institutionen. Das sind Räume, in denen Ideologie inszeniert und sichtbar gemacht wird; sie agieren gleichzeitig als Choreografen und als Kameraleute der Macht. Derzeit entwickle ich ein langfristiges Projekt, das in verschiedenen Nationalversammlungen spielen wird – ein Vorhaben, das sich angesichts des aktuellen Zustands der Welt besonders dringlich anfühlt.
Sie haben gerade unsere Produktion besichtigt: Was war der Moment oder das Detail im Labor, das Sie am meisten überrascht hat? Wir haben heute eines Ihrer Werke produziert – wie fühlt es sich für Sie an, Ihre Arbeit in dieser physischen Qualität hier vor Ort zu sehen?
Was mich am meisten beeindruckt hat, war ein Gefühl von Optimismus. In einer Zeit, in der viele Fotolabore schließen und das Medium oft als rückläufig beschrieben wird, ist es unglaublich ermutigend, einen Ort wie diesen zu sehen – so lebendig, partnerschaftlich und präzise. Es ist etwas ganz Besonderes zu beobachten, wie die eigene Arbeit durch einen Prozess materialisiert wird, der von so viel Sorgfalt und Fachwissen geprägt ist. Es erinnert mich daran, dass Fotografie nicht nur ein Bild ist, sondern ein ganzes Ökosystem – bestehend aus den Machern, den Technikern und dem Publikum. Was Sie hier geschaffen haben, fühlt sich an wie ein gemeinsames Versprechen, dieses Ökosystem am Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln.
WhiteWall in drei Worten?
Ein hochpräzises Wunderland.








